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Contributions to Books:

P. Dorninger, C. Briese, J. Jansa, G. Mandlburger:
"Modellierung der Marsoberfläche aus Laserscanner Daten";
in: "12. Internationale Geodätische Woche Obergurgl 2003", G. Chesi, T. Weinold (ed.); Herbert Wichmann, Heidelberg, 2003, ISBN: 3-87907-401-1, 21 - 30.



German abstract:
Das I.P.F. ist Co-Investigator beim HRSC on Mars Express Projekt der ESA (European Space Agency). Hauptaufgabe ist die Entwicklung eines Informationssystems zur Verwaltung der HRSC Daten (High Resolution Stereo Camera). Diese soll vorrangig als Schnittstelle zur Datenverbreitung innerhalb der beteiligten Co-Investigatoren dienen. Darüber hinaus sollen ausgewählte Daten auch mittels eines Web Portals der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

Im Rahmen der Vorarbeiten werden derzeit umfangreiche Berechnungen an Hand des MOLA-2-Datensatzes durchgeführt. Dieser besteht aus rund 600 Millionen Oberflächenpunkten, welche mit einem Laserprofiler aufgenommen wurden (http://ltpwww.gsfc.nasa.gov/tharsis/mola.html). Die inhomogene Punktverteilung (Punktabstand in Aufnahmerichtung: rd. 400 m, Abstand zwischen den Spuren: bis mehrere 1000 m) sowie grobe Referenzierungsfehler einzelner Spursegmente erfordern eine automatisierte Methode, welche eine homogene, fehlerfreie Punktwolke zur Ableitung qualitativer Folgeprodukte erlaubt. Hierfür wurden bereits im Rahmen der Oberflächenberechnung aus Airborne Laserscannerdaten bewährte Methoden adaptiert. Diese basiereb auf dem Verfahren der robusten Schätzung. Die Berechnungen wurden mit SCOP durchgeführt.

Folgende Ergebnisse liegen bislang vor:

- ein globales digitales Geländemodell (DGM) der Marsoberfläche Auflösung: 4500 m; Punkte: 12.000.000; Berechnung erfolgte in einem Schritt
- automatisierte Fehlerelimination und Berechnung eines hochauflösenden DGM des Bereiches Vallis Marineris (Auflösung: 330 m; Punkte: 14.000.000)
- die Möglichkeit diese automatisierte Methode auf den gesamten MOLA-2-Datensatz anzuwenden

Weiters wurden verschiedene Folgeprodukte mehrerer Teilgebiete abgeleitet. Hier wurden insbesondere hydrologische Analysen, welche auf Regensimulationen basieren, in Form von Rasterbildern visualisiert. Diese, wie auch weitere Rasterdarstellungen, wurden als Overlays für Perspektivansichten, VMRL (3D) Modelle, ... verwendet.
Eine neue Erweiterung von SCOP erlaubt die Berechnung von 360 Panorama Darstellungen. Somit können Landungssimulationen zukünftiger Missionen erstellt werden, lange bevor diese die Marsoberfläche erreicht haben.


Electronic version of the publication:
http://publik.tuwien.ac.at/files/PubDat_119347.pdf


Created from the Publication Database of the Vienna University of Technology.